Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Und keiner schreitet ein! Nicht einmal die Polizei!!!

Wie schon im letzten Jahr kam es am vergangenen Donnerstag wieder zu Auseindersetzungen der Lehrerschaft auf dem Döchtbühl mit zahlreichen Narren, die die Schülerschaft befreien wollten.

Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit setzten sich die Rektoren der Grund- und Werkrealschule sowie vom SBBZ tapfer zur Wehr, konnten aber der Übermacht aus Kanonieren, Garde, Zunfträten und anderen zahlreichen Maskenträgern nicht Paroli bieten und gaben irgendwann zähneknirschend auf. Gefesselt wurden sie dann - ebenso wie mehrere Lehrer - von ihren Schülern ins Lehrergefängnis verbracht und bei Redaktionsschluss war noch nicht klar, ob auch alle Kolleginnen und Kollegen beim Umzug mit dabei sein konnten. Leider konnte das Geschehen dieses Jahr nicht wirklich dokumentiert werden, da selbst der Fotograf gefesselt wurde und keine Bilder vom Tathergang machen konnte...

Die unterrichtsfreie Zeit werden einige Lehrer dann sicher damit verbringen müssen, das Erlebte in Ruhe zu verarbeiten... Und auch die Schüler der Döchtbühlschule haben nun Bedenkzeit bis zum 2. März, wie sie ihren Lehrern mit reinem Gewissen wieder gegenübertreten sollen.

Hier das Kollegium, das es dann doch noch auf den Umzug geschafft hat...

Wie schon seit vielen Jahren bereitete Beate Weber, Pädagogische Assistenz und erfahrene Schulgärtnernin, mit den Erstklässlern ein gesundes Frühstück zu. Eifrig wurde Obst klein geschnitten und Haferflocken mit Öl und Honig knusprig angebraten. Anschließend verzehrten die Schüler das Ganze mit Milch und Joghurt, dazu gab es einen Punsch. Zuvor lernten die Kinder anschaulich vieles über Obst und Gemüse sowie andere Lebensmittelgruppen. Die benötigten Lebensmittel wurden vom Förderverein gesponsert.

Auch die  zweiten und dritten Klassen kamen vor der Fasnet zu einem besonderen Genuss: Es gab Quarkbällchen, frisch frittiert. Insgesamt wurden  3,5 kg Mehl, 20 Eier und kiloweise Quark verarbeitet. Gespannt und ungläubig verfolgten die Schüler das Entstehen der leckeren Bällchen und wissen nun auch, wie die Faschingskrapfen beim Bäcker entstehen, die sie vermutlich vermehrt verzehren haben in letzter Zeit.

  • Lecker
  • Pfanne
  • Rollen
  • Schneiden

Vergangene Woche wurde Jonas Wicklein als neuer Referendar an unserer Schule begrüßt. Er bekam von Rektor Frank Wiest neben guten Wünschen auch eine Schultüte überreicht, die ihm den Einstieg in sein Lehrerleben erleichtern soll. Jonas Wicklein wird von Kollegin Julia Jauch betreut und in verschiedenen Grundschulklassen seine Karriere als Lehrer starten.

Wir wünschen alles Gute und einen guten Start an unserer Schule!

 

Zum Halbjahresabschluss brachte eine Gruppe von Viertklässlern aus der Nachmittagsbetreuung der Döchtbühlschule das Stück vom Rattenfänger von Hameln auf die Bühne.

Mit der Hilfe vom Lehrer Stefan Betz probten die 14 Kinder zuerst einmal, wie man sich in eine andere Rolle begibt, wie man sprechen, spielen und sich bewegen kann. Und natürlich auch, wie man eine Ratte sein kann. Über mehrere Wochen probten die jungen Schauspieler dann an den einzelnen Szenen des Stücks und der Ablauf des Stücks nahm Gestalt an. Doch gab es noch einige Probleme zu lösen: Wie schafft man es, eine Rattenplage auf die Bühne zu bekommen, ohne dass diese alle davonrennen? Wie kann man darstellen, dass der Rattenfänger, der leider gar nicht Flöte spielen kann, trotzdem zu hören ist? Und wie ersäuft man zum Schluss alle Ratten? Alle diese Situationen konnte die Klasse gut lösen und auch so darstellen, dass es für den Zuschauer klar wurde, worum es ging. Bei insgesamt drei kurzweiligen Aufführungen vor den Eltern und Verwandten und vielen Grundschulklassen konnte die Viertklässler eine ordentliche Leistung abliefern, obwohl es auf der Bühne richtig eng zuging. Der donnernde Applaus zum Schluss zeigte den Spielern, dass ihr Stück hervorragend angekommen war. Schade fanden viele, dass danach schon Schluss mit dem Aufführen war und hätte gerne noch ein paar Auftritte absolviert.

  • Alle
  • Portest
  • RF
  • RF1
  • RF2
  • RF3

Zahlreiche Eltern fanden vergangene Woche den Weg auf den Döchtbühl zum Döchtbühlforum für Bildung. Diese Veranstaltung richtete sich an alle Eltern in und um Bad Waldsee und als Referentin war Dr Sabine Kubesch eingeladen, die einen Vortrag zum Thema Selbstregulation und Selbststeuerung beim Lernen und im Leben hielt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Rektor Frank Wiest erläuterte Sabine Kubesch zunächst die Zusammenhänge des Themas: Selbstregulation und Sellbstkontrolle beinflussen die gesamte Schulzeit über die Lernleistung sowie die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Wer sich besser regulieren kann, ist zufriedener, nicht nur in der Schule. Doch warum fällt es Kindern und Jugendlichen schwerer, sich zu regulieren? Weil sie es noch nicht so gut gelernt haben. Um das lernen zu können brauchen sie im Laufe ihrer Entwicklung sehr viele Möglichkeiten, Selbstregulation zu üben und zwar auch in alltäglichen und emotionsreichen Situationen.

Im zweiten Teil gab Kubesch dann einige Tipps, wie und warum man als Erwachsener Kindern gegenüber auftreten kann, so dass diese in der Situation auch etwas lernen können. Eltern – so das Fazit – brauchen vor allem Geduld und Ausdauer. Klare Ansagen, Konsequenz, Regeln und Rituale helfen den Alltag sinnvoll zu strukturieren. Die Perspektive des Kindes zu kennen und seine Gefühle wertschätzend wahrzunehmen, ist ein weiterer wichtiger Baustein. Auch dass Kinder in eine Problemlösung einbezogen werden, es ruhige Phasen im Alltag gibt und Aufmerksamkeit generell gefördert wird, dass man Belohnungsaufschub übt und an einer Sache dran bleibt, ist für eine gesunde Entwicklung sinnvoll,

Kubesch betonte, dass Anstrengungsbereitschaft fast gleich bedeutend sei wie das Talent. „Es ist wichtig, dass man sich anstrengt, dass man sich durchbeißt und hinterher zufrieden sein kann mit dem Ergebnis.“

Für Eltern ist es laut Kubesch wichtig, bei der Erziehung klare Regeln und Grenzen aufzuzeigen. Das heißt dann, auch mal etwas auszuhalten und  konsequent zu bleiben, was oft nicht einfach ist. Sie empfiehlt daher einen autoritativen Erziehungsstil, der geprägt ist von Liebe und Empathie dem Kind gegenüber, aber auch von Verantwortungsübergabe, Aufgaben und den beschriebenen Regeln und Grenzen, die das Kind einhalten muss.

Hilfreiche Ideen für den Alltag rundeten den Vortrag ab.

Für Verpflegung hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9  gesorgt, so dass alle Besucher auch gut versorgt waren.

Ein sehr lohnender Abend, der hoffentlich dem ein oder anderen Elternteil gute Impulse für das Leben mit dem eigenen Kind gegeben hat.