Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Am Freitag, den 24.11.2017 findet ab 17.00 der alljährliche Tag der offenen Tür der Döchtbühlschule statt. Eingeladen sind alle Eltern und ganz besonders die Eltern der zukünftigen Erstklässler. Die Döchtbühlschule möchten den Eltern und ihren Kindern die Gelegenheit geben, die Grundschule näher kennenzulernen. Auch die Werkrealschule öffnet ihre Türen und eingeladen sind ebenfalls alle Eltern und besonders die Eltern der Viertklässler. Der Beginn ist um 17.00 Uhr mit einer gemeinsamen Eröffnung, die musikalisch vom Grundschulchor umrahmt wird. Danach stehen den Besuchern alle Türen offen und es warten viele interessante Angebote darauf, von Klein und Groß angenommen zu werden. Neben Bastelangeboten und Ausstellungen wird es auch Spiel, Spaß und Bewegung in den Klassenzimmern und in der Turnhalle geben. Natürlich stehen auch die Schulleitung und die zukünftigen Erstklasslehrerinnen der Grundschule für Fragen zur Verfügung. Außerdem können alle Besucher den eben produzierte Film der Döchtbühlschule anschauen und sich über einen Schultag eines Grund- und eines Werkrealschülers informieren. Für das leibliche Wohl sorgen die Viertklässler mit Muffins, Punsch und vielleicht auch Waffeln.

Wieder ist ein Schulgartenjahr zu Ende. Wie jedes Jahr haben viele Klassen im Schulgarten mitgewirkt und wurden unter der sachkundigen Beratung von Beate Weber, unserer bewährten Schulgärtnerin,in die Geheimnisse des Gartenbaus eingeführt. Im Sommer entstand unter der Leitung von Sandra Rauhut Kunst im Garten: ein Barfußweg, verschiedene Möbel zum Sitzen und Tische. Ein Mini-Garten wurde kreiert und der Teich erhielt einen echten Beach….Die 4. Klassen schlossen ihr Schulgarten Jahr mit Pizza backen und Genuss der eigenen Kartoffeln ab. Natürlich wurde auch das geerntete Gemüse verzehrt. Die Erstklässler haben Apfelsaft gepresst. Die Neuntklässler verkaufen ihre selbst hergestellten Kosmetikprodukte mit Kräutern und Blüten aus dem Schulgarten am Tag der offenen Tür. Danken wollen wir allen, die den Schulgarten unterstützen und freuen uns schon auf die Frühjahrsblüher und auf das gesunde Pausenvesper mit gesponsertem Obst und Gemüse von Onkel Robert.

  • Finale
  • Graben
  • Kompost
  • Lecker
  • Spaten

 

Die Kinder der Klasse 2c hatten ihre Großeltern eingeladen, damit diese von ihrer Kindheit und Schulzeit erzählen. Das war für alle sehr interessant.

Die Großeleltern hatten eine Menge zu erzählen und berichteten von ihrer Schulzeit:Bad Waldsee sah früher ganz anders aus. Auf dem Döchtbühlbuckel gab es keine einzige Schule. Das Schulleben spielte sich neben der Kirche in der Land- und Stadtschule ab. Es gab zwar ein Gymnasium, aber das kostete Geld, deshalb durften viele Kinder nicht hin. Und es gab sogar in ganz kleinen Dörfern wie Möllenbronn eine Schule. Die Lehrer waren sehr streng und schlugen die Schüler sogar manchmal. Die Klassen waren sehr groß. Die Mädchen hatten in der Schule eine Schürze an. Und man hatte wenig Papier, deshalb schrieb man auf kleine Schultafeln mit einem Griffel, und löschte es anschließend wieder mit dem Schwamm. In die Schule ging man zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Schulbusse gab es nicht. Es gab in Waldsee noch viele Bauernhöfe und Wiesen, wo jetzt Baugebiete entstanden sind. Zeit zum Spielen hatten die Kinder wenig, weil sie viel daheim mithelfen mussten. Man hatte wenig Spielsachen und manche erlebten sogar noch Krieg, Hunger und Flüchtlinge. Man hat auch nicht viele Lebensmittel eingekauft, sondern viel im Garten angebaut, oder man hielt sich Tiere zum Metzgen. Das machte der Hausmetzger.

Insgesamt fanden die Großeltern ihre Kindheit beschwerlicher und entbehrungsreicher als die ihrer Enkel. Im Gegenzug finden sie sich dafür belastbarer.

Vielen Dank an die Großeltern, dass sie sich Zeit genommen haben uns zu besuchen und uns so aufschlussreich aus ihrem Leben erzählt haben. Das ist immer viel spannender, als solche Geschichten in einem Buch nachzulesen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a untersuchten im Rahmen der Unterrichtseinheit Stadtentwicklung die Barrierefreiheit ihrer Stadt.

Vom Städtischen Altenpflegeheim Spital zum Heiligen Geist bekamen sie einen Rollator und einen Rollstuhl gestellt, um Hindernisse in Verkehrs- und Außenanlagen zu überprüfen. Die aktuell einzig angefahrene barrierefreie Bushaltestelle befindet sich am Döchtbühlzentrum. Was eine barrierefreie Haltestelle ausmacht, wurde zuvor im Unterricht besprochen.  Schnell mussten die Schüler feststellen, dass Treppen und steile Anstiege für Menschen mit Einschränkungen beim Gehen nicht oder nur schwer zu meistern sind. Die untersuchten Gehwege waren zwar meist in ihren Grenzen klar erkennbar, doch nicht alle erschütterungsarm bzw. mit engen Passagen der Durchgang erschwert. Dass Querungshilfen wie Ampeln mit speziellen Drückern für Sehbehinderte ausgestattet sind, wussten noch nicht alle Teilnehmer. Vor allem die Überwindung von Höhenunterschieden in Form von Geschäften mit Treppenaufgang und hohen Bordsteinkannten bereiteten immer wieder Probleme. Die Notwendigkeit von speziellen  Parkplätzen und verständlicher Informationsvermittlung erkannten die Schüler ebenso.

Auf dem Kopfsteinpflaster der Altstadt „erfuhren“ die Schüler im wahrsten Sinne des Wortes, was dies für Menschen mit Mobilitätseinschränkung bedeutet. Eine „Rolli-Bahn“ fanden sie eine sinnvolle
Lösung. Der Aufzug am Rathaus, der Treppenlift der Sparkasse oder die Rampe am Haus am See, fanden die Schüler gelungene Hilfen.

„Es war ganz schön schwer mit dem Rollator, als die Pflastersteine kamen“, schilderte Edgard anschließend seine Erfahrungen. Argjend und Melih meinten: „Die Überquerung der Straße ohne Ampel oder Zebrastreifen war die größte Herausforderung.“ Ganz geschweige davon, einen Rollstuhl alleine zu steuern. Was von dem Rest der Klasse ein zustimmendes Kopfnicken bekam.

Text und Fotos Uli Gassner

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Ka Lehmann: "Mach etwas, wofür du Leidenschaft hast!"

Die Bildungsstiftung Bad Waldsee bescherte allen Waldseer Schulen den Besuch der renommierten Referentin, internationalen Spitzensportlerin und erfolgreichen Geschäftsfrau Kathrin „Ka“ Lehmann.

An unserer Schule hielt Ka Lehmann einen Vortrag  zum Thema „Eigene Ziele haben – die Ziele anderer akzeptieren“. Für unsere Schüler und Schülerinnen, die auf den Schulabschluss hinarbeiten, ein wichtiges und bedeutendes Thema und, um es vorweg zu nehmen, ein Volltreffer! Ka Lehmann zog die Acht-, Neunt- und Zehntklässler mit den authentisch vorgetragenen Episoden aus ihrem Leben in ihren Bann. Die Botschaften von Ka Lehmann waren dann auch in der sich anschließenden Fragerunde sehr klar: „Mach etwas, wofür du Leidenschaft hast und lass es dir nicht nehmen!“ „Unterstützt euch, wenn ihr Ziele habt.“ Wenn du vor einer Prüfung nervös bist: „Finde vorher etwas, das dir gut tut. Einen Lieblingsstift, ein Ritual oder Musik!“ Für unsere Schüler war dieser kurzweilige Nachmittag einer mit Tiefgang, der hoffentlich bei allen noch lange nachwirkt.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Anton Sproll und Benno Schultes von der Bildungsstiftung Bad Waldsee, die den Schülerinnen und Schülern diesen gelungenen Nachmittag ermöglichten.