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Schulprogramm Döchtbühlschule GWRS



Hier finden Sie zunächst eine grobe Übersicht über unser Schulprogramm

und dann einen detailierte Beschreibung vieler unserer Aktivitäten.

 

Ganztagesschule

Jugendbegleitermodellschule

Grundschule

teilgebundene GTS

Werkrealschule

offene GTS



1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Einschulungsfeier

Flöte spielen lernen

Streicherklasse, Juniorklasse (dreijährige Schuleingangsstufe)

Schlittschuhtag, Völkerballturnier Mundharmonikaklasse

Kooperation mit WRS, RS und Gymnasium

W  i  n  t  e  r  s  p  o  r  t  t  a  g

Schullandheim                       Abschlussfahrt

Einschulungsfeier

Sommer- spiele

B u n d e s j u g e n d s p i e l e,   S p o r t a b z e i c h e n ,   J u g e n d   t r a i n i e r t

f ü r   O l y m p i a, W e t t k ä m p f e

 

L e s e w e t t b e w e r b

BUND-Patenschaften

 

Nichtschwimmerförderung,   Schulhund

Profil-AC

B u s b e g l e i t e r

W o c h e n p l a n,    F r e i a r b e i t

beste Sportklasse, Fußballturnier

 

Morgenkreis, Wochenabschluss

Pädagogische Assistentin

 

Leseforscher, LRS-Förderung

Kooperation mit Kinder- gärten

Zwergen-chor



S c h u l c h o r

Betriebs- erkundung

Theater- projekt

Berufswahl-camp, Bil- dungsmesse

Pro-

jekt

prü-fungen

Abschluss-prüfungen

 

 

Musical AG

B I Z

Gewaltprävention: „Faustlos“

Aufnahmefeier

 

Berufsberater

a u ß e r s c h u l i s c h  e   L e r n o r t e

B e r u f s w e g e p l a n u n g

Mathewerkstatt, Mathelabor, „miniphaenomenta“

Das Lernen lernen

B e r u f :  “ l i v e “

Berufe in der Praxis kennen lernen

Teilnahme am „Europäischen Wettbewerb“

S o z i a l c u r r i c u l u m

P r o j e k t e,   S c h ü l e r b ü c h e r e i ,    K ä n g u r u   -   W e t t b e w e r b ,   S c h u l f e s t

K l e i n s p i e l f e l d,   S c h u l g a r t e n,   O s t e r b a z a r



Stand März 2010

 

 

Und hier nun in einem Aufmarsch sämtliche interessante

und wichtige Punkte,

die die Döchtbühlschule zur Döchtbühlschule machen.

 


Rahmenbedingungen


Die Döchtbühlschule ist eine Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee. Durch den demografischen Wandel ist die Schülerzahl von ca. 700 Schülerinnen und Schülern im Jahr 2005 auf die aktuelle Zahl von ca. 540 zurückgegangen. Die Döchtbühlschule hat in der Grundschule einen Migrationsanteil von 20 % und in der Werkrealschule von über 50 %.

Diesen Voraussetzungen einen adäquaten Lernort gegenüber zu stellen war und ist die große Herausforderung an Schule und Schulträger.

Die Entscheidung für die teilgebundene Ganztages-Grundschule und die offene Ganztages-Werkrealschule war ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Döchtbühlschule zu einem Lernort, der die individuellen Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster sozialer Herkunft berücksichtigt.

So vielfältig wie die Zusammensetzung der Schülerschaft ist, so vielfältig ist auch das Schulprogramm der Döchtbühlschule.

Schwerpunkte in der Grundschule zeigen sich in der Herausbildung eines musikalischen Profils, eines flexiblen Einschulungsmodells und der Berücksichtigung der unterschiedlichen Herkunft der Schülerinnen und Schüler. Individuelles Fordern und Fördern in sozialer und kognitiver Hinsicht ist und bleibt das zentrale Thema. Leistungsorientierung ist dabei kein Fremdwort.

Die Werkrealschule fördert und stärkt zunächst die Persönlichkeit und die Lernbereitschaft ihrer Schülerinnen und Schüler, fordert Eigenverantwortung ein, hilft auf dem Weg zur sozialen Bewährung und bereitet sie dann auf einen erfolgreichen Übergang in das Berufsleben und das weiterführende Schulsystem vor. Demokratisches Lernen, WELL- und SOL-Methoden werden zunehmend den Unterricht bestimmen.

Die zahlreichen Vorgaben der Administration behindern eine kontinuierliche und langfristig ausgerichtete eigenständige Qualitätsentwicklung. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Einführung der Werkrealschule „neu“ zu nennen.

Sich jährlich wiederholende Unsicherheiten in der Personalausstattung erschweren  langfristige Planungen in der Personalentwicklung.

 

Schulentwicklung


Selbstevaluation

2005 unterzog sich die Döchtbühlschule einer Selbstevaluation mit dem Evaluationsinstru-ment SEIS der Bertelsmann-Stiftung. Ein umfangreicher Fragenkatalog wurde von Eltern, Schülern, Lehrern und Mitarbeitern bearbeitet. Die Erstellung eines Sozialcurriculums, die freundliche Gestaltung von Schulgebäuden und Schulhof und die Erstellung eines Leitbildes sind bis zum jetzigen Zeitpunkt die wichtigsten umgesetzten Maßnahmen.

Konkrete Unterrichtsentwicklung wird zentrale Aufgabe der Zukunft sein.

Schulentwicklungsteam SET

Mit dem Wechsel der Schulleitung 2005 wurde gleichzeitig ein Schulentwicklungsteam, das aus engagierten Mitgliedern des Kollegiums und dem Schulleiter besteht, installiert.

Erste, und bis heute prägende Aufgabe des SET war die Durchführung der Selbstevaluation und die Initiierung und Überwachung der abgeleiteten Maßnahmen.

Zusammen mit dem Schulleitungsteam ist das SET das wichtigste Instrument für die weitere Schulentwicklung.

Sonja Köhler, Silvia Schultes, Marion Steffen, Stefan Betz, Steffen Bader, Egon Gaidzik und Günter Aßfalg arbeiten in offener und sehr konstruktiver Weise an der Weiterentwicklung der Schule.

Schulleitungsteam

Im Schuljahr 2009/10 wurde das Schulleitungsteam mit den Mitgliedern Helmuth Boenke (stv. Schulleiter), Manuel Röhm (Weiterentwicklung der Werkrealschule), Stefan Betz (Öffentlichkeitsarbeit) und Günter Aßfalg (Schulleiter) gebildet.

 

Ganztagesschule

Die Döchtbühlschule ist eine Ganztagesschule mit Grund- und Werkrealschulzug innerhalb des Bildungszentrums Bad Waldsee. Das Angebot ist äußerst flexibel auf die Wünsche der Eltern ausgerichtet. Sie bestimmen zusammen mit ihrem Kind den Zeitpunkt, die Dauer und die Auswahl des Angebots. Selbstverständlich berät die Schule bei festgestelltem Förderbedarf die Eltern hinsichtlich der Teilnahme bei der Hausaufgabenbetreuung oder der individuellen Förderung.

Das Essenangebot in der Mensa ist auf die Bedürfnisse der Schülerschaft abgestimmt und wird durch eine Cafeteria ergänzt. Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern aller Schularten sind hier ganz normal und gewünscht.

Durch die Mithilfe von Jugendbegleitern - die Döchtbühlschule ist Jugendbegleiter-Modellschule - und ehrenamtlichen Betreuungspersonen des Kinderschutzbundes wird ein großer Teil der Betreuungszeit abgedeckt. Dadurch werden Lehrkräfte für individuelle Lernförderung frei.

 

Partnerschaft mit dem Kinderschutzbund

Ohne das herausragende ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Kinderschutzbundes Bad Waldsee ist eine Bewältigung der Betreuung über die Mittagszeit nicht vorstellbar. Schwerpunkt bildet die Hausaufgabenbetreuung für Grundschulkinder, die sich in der Ganztagesbetreuung befinden und sprachlichen Förderbedarf haben. Eine Freizeitbetreuung ergänzt das Lernangebot. Die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund ist ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zur weiteren Öffnung der Schule für außerschulische Partner.

 

Kooperation GS-Kindergarten

Bevor die Kinder in die Döchtbühlschule eingeschult werden, haben sie die Gelegenheit, die Schule mehrmals zusammen mit ihren Erzieherinnen zu besuchen und kennen zu lernen. Der Kontakt mit den Kindergärten ist sehr intensiv und wird durch einen Jahresplan, aufgestellt durch die Kooperationslehrerin GS-KiGa, bestimmt. Schulreife Kinder werden beobachtet und auf eventuelle Entwicklungsstörungen hin untersucht. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen, den Eltern, dem Gesundheitsamt und der Förderschule.

Die Kooperationsbeauftragte Renate Hermann leistet hier sehr engagierte und erfolgreiche Arbeit.

 

Juniorklasse

Wenn Eltern den Wunsch nach einer Zurückstellung ihres Kindes äußern, werden sie von der Schule intensiv beraten und auf das Angebot der Juniorklasse hingewiesen. Hier besuchen die Kinder ein Jahr lang einen vorbereitenden Unterricht, der sie optimal auf die erste Klasse vorbereitet. Sie haben täglich 4 Stunden Schule und davon jeweils eine Stunde Sport incl. Schwimmunterricht. Die Unterrichtsinhalte richten sich ausschließlich nach den Erfordernissen der Kinder und berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse. Ein Übertritt in den Regelunterricht der ersten Klasse ist jederzeit möglich. Eine Aufnahme in die Juniorklasse ist auch zu Beginn des zweiten Halbjahres, also zum 1. Februar möglich. Eine ausführliche Beschreibung der pädagogischen Zielsetzungen und Aufgaben ist hier unter dem Punkt Wir - Grundschule - Juniorklasse zu finden.

Einen prägenden Einfluss auf die Lehr- und Lerninhalte und die soziale Entwicklung dieser besonderen Klasse hatte Simone Knupfer. Sie hat hier entscheidende Pionierarbeit geleistet. Seit dem neuen Schuljahr arbeitet Carina Deiber mit diesen Kindern.

 

Patenschaft für Schulanfänger

Die Erstklässler genießen ein Jahr lang die Patenschaft durch die Drittklässler. Regelmäßige gegenseitige Besuche und Unternehmungen erleichtern den Neulingen das Einleben in die Schulwirklichkeit. Die Klassen 3a und 3b treffen sich mehrmals im Monat mit ihren Patenkindern aus den Klassen 1a und 1c um mit ihnen zu lesen, zu basteln, zu musizieren, Sport zu treiben, Lerngänge zu unternehmen oder Ausflüge zu machen. Es geht darum, den Erstklässlern das Ankommen in der Schule zu erleichtern und sie vor allem im Lernprozess zu unterstützen, aber die Drittklässler fungieren auch als Vorbild im Bezug auf Regeln und Verhaltensweisen. Die Erstklässler sollen bei Problemen eine Vertrauensperson zur Seite haben, die ihnen hilft. Die Drittklässler sollen lernen Verantwortung für die Kleineren zu übernehmen. Weil das Projekt erfolgreich läuft, wird es in der Klasse 4 fortgesetzt. Das erfolgreiche Konzept geht auf die Initiative von Angelika Bovensiepen und Hiltrun Bernhard zurück.

Anlässlich des Weltkindertages am 20.September 2010 erfährt dieses Projekt eine Würdigung durch eine Einladung von Frau Ministerin Dr. Monika Stolz vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren.

Das Projekt wird als Beispiel des Engagements von Kindern für Kinder gesehen und passt dadurch gut in die gleichzeitig stattfindende Woche des bürgerschaftlichen Engagements.

Die Schülerinnen und Schüler werden die Gelegenheit bekommen mit der Ministerin ins Gespräch zu kommen.

 

Musikalische Förderung

Alle Grundschüler erfahren eine musikalische Förderung. Eine durch die Bosch-Stiftung im Rahmen des Förderprojekts „Kunst-Stück“ geförderte Streicherklasse bietet den Schülerinnen und Schülern einer ersten Klasse die besondere Gelegenheit die Instrumente Geige oder Cello kennen und spielen zu lernen. Musizieren in der Klassengemeinschaft bildet den didaktisch-methodischen Schwerpunkt. Unterrichtet wird die Klasse von einem Musiklehrer der kooperierenden städtischen Jugendmusikschule.

Sonja Köhler trägt als Klassen- und Musiklehrerin maßgeblichen Anteil am Erfolg dieses langfristig angelegten Förderkonzepts.

Alle übrigen Schülerinnen und Schüler lernen Flöte.

In einer dritten bzw. vierten Klasse können die Schüler zusätzlich Mundharmonika lernen. Hier leistet Tina Weng-Kastler seit Jahren hervorragende Pionierarbeit.

Das musikalische Profil ist abgestimmt mit den Profilen der Realschule und des Gymnasiums und beinhaltet regelmäßige gemeinsame Konzerte.

Gesangliche Ausbildung erfahren die Zweitklässler im Zwergenchor und die Dritt- und Viertklässler im Grundschulchor. Ein gemeinsames Konzert mit dem Lehrerchor und der Bläserklasse der Realschule war einer der Höhepunkte im letzten Schuljahr.

Ohne das außerordentliche Engagement von Erhard Andlauer ist der Erfolg des GS-Chores nicht denkbar.

Eine Bläser-AG für Schülerinnen und Schüler der Stufe 3/4 in Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle ist geplant.


Kunst und Theater


Gemeinsames Kunstprojekt im Bildungszentrum

Das, durch die Realschullehrerin Marianne Jocham ins Leben gerufene und geleitete Kunstprojekt lief im vergangenen Schuljahr sehr erfolgreich an. Hauptschüler, Sonderschüler, Realschüler und Gymnasiasten schufen unter einem gemeinsamen Thema sehr gelungene Schülerkunstwerke und stellten sie in einer Ausstellung im Kornhausmuseum der Öffentlichkeit vor. Die Ausstellung stieß auf große Resonanz in der Bevölkerung.

Für die Döchtbühlschule engagierten sich Marianne Haile und Monika Abler in außergewöhnlicher Form. Auch für das neue Schuljahr ist dieses Projekt geplant.

 

Wechselnde Ausstellungen

Marianne Haile und Monika Abler sorgen dafür, dass gut gelungene Schülerarbeiten in den Schulgebäuden und in überregionalen Ausstellungen gezeigt werden.

 

Theaterprojekte

Fest etabliert haben sich in der Zwischenzeit Theaterprojekte unterschiedlichster Art. Eine regelmäßige Theater-AG von Stefan Betz richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die Spaß daran haben, sich in andere Rollen zu begeben und sich auf der Bühne zu präsentieren.

Theaterprojekte von Susanne Diem-Bitterwolf sollen den Werkrealschülern die Gelegenheit bieten, die eigene Person näher kennen zu lernen und die Persönlichkeit zu stärken.

Kreativer Umgang mit Sprache, Kunst, Musik und Körperausdruck fordern die Schülerinnen und Schüler zu neuen Formen der Kommunikation heraus und tragen viel zur Ich-Stärkung bei.

 

Natur und Umwelt


Schulgarten

Um das Naturbewusstsein weiter zu entwickeln bietet die Schule den Grund- und Werkrealschülern die Arbeit im Schulgarten an. Die fachliche Qualität des gärtnerischen Unterrichts wird durch Landwirtin und Landschaftspflegerin Beate Weber als Lehrbeauftragte  in hervorragender Weise gewährleistet. Im Mittelpunkt der gärtnerischen Tätigkeit steht der Anbau und die Pflege von Obst, Gemüse und Kräutern sowie das Kennen lernen unterschiedlichster Pflanzenarten. Das Erlernen ökologischer Zusammenhänge von Fauna und Flora ist ein wichtiger Bestandteil des naturkundlichen Unterrichts im Schulgarten.

Die Verwendung der geernteten Früchte im Kochunterricht ist ein wichtiger Aspekt der Ernährungslehre und wird speziell durch die Zusammenarbeit mit dem PLENUM-Projekt „Schmeck die Landschaft“ gefördert.

Der Bau eines Pizzaofens unter der fachkundigen Leitung von Frank Schosser bereichert das Angebot des Schulgartens und wenn unter der Anleitung von Veronika Boden-Doll Pizza und Brot gebacken wird, ist dies immer wieder ein Höhepunkt des Handlungsorientierten Lernens.

Der Schulgarten wurde mit Hilfe von Sponsoren, darunter die Persil-Stiftung angelegt und erfährt durch Herrn Dr. Schaette eine regelmäßige Unterstützung.

 

Patenschaften in Zusammenarbeit mit dem BUND Bad Waldsee

Durch die Übernahme von Patenschaften für ein Storchenbiotop, einen Froschteich und eine Streuobstwiese erfahren die Schülerinnen und Schüler direkten Kontakt zur Natur und tragen mit ihrer Arbeit, die von der Pflege bis zur Ernte reicht, einen Beitrag zur Erhaltung der einheimischen Natur bei. Erfahrene Mitglieder des BUND Bad Waldsee begleiten die Schülerinnen und Schüler und erklären die ökologischen Zusammenhänge kindgerecht.

Vor allem das Projekt Storchenteich in Heurenbach wäre ohne die tatkräftige Mitarbeit von Claudia Pfleghar und Egon Gaidzik nicht möglich.

Die Patenschaft für die Streuobstwiese in Steinach erfährt durch das außerordentliche Engagement von Silvia Schultes eine nachhaltige Wiederbelebung.

Die Pflege des Gelbbauchunken-Biotops in Michelwinnaden übernimmt in engagierter Weise Kurt Pfleghar mit seiner Klasse.

 

Solarmobile

Wie man mit Energie sparsam und umweltschonend umgehen kann, erleben die Schülerinnen und Schüler bei Fahrten mit zwei schuleigenen Solarmobilen. Diese wurden 2008 von Abschlussschülern unter der Anleitung eines Jugendbegleiters und eines Techniklehrers und mit Hilfe zahlreicher Spender und Sponsoren gebaut. Im laufenden Schuljahr werden die Solarmobile weiter technisch verbessert.

Hier bietet Manuel Röhm technisch interessierten Schülerinnen und Schülern ein zukunftsweisendes Arbeitsfeld an.

 

Fordern und Fördern


Begabtenförderung

Kinder- und Jugendakademie und Hector-Akademie

Besonders begabte und interessierte Kinder können in der, im Schulgelände befindlichen, eigenständigen Kinder- und Jugendakademie, die durch Bernd Friedrich geleitet wird, zahlreiche Kurse, die in einem umfangreichen Katalog beschrieben werden, besuchen und in ihren individuellen Interessen gefördert.

Mit Beginn des Schuljahrs 2010/11 wird ausschließlich für Grundschüler die Hector-Akademie, gefördert durch die Hector-Stiftung, eingerichtet. Dadurch verbessert sich die personelle und finanzielle Situation der Begabtenförderung an der Döchtbühlschule beträchtlich.

Bernd Friedrich bietet der Döchtbühlschule mit beiden Akademien eine herausragende Möglichkeit der Begabtenförderung an. Mit der Einrichtung der Hector-Akademie ist ihm ein unschätzbar hoher Erfolg gelungen.

 

Förderung schwächerer Schüler

Selbstverständlich liegt der Schule auch die Förderung schwächerer Schülerinnen und Schüler sehr am Herzen. Ein beträchtlicher Anteil von Lehrerdeputaten wird ausschließlich zur Förderung von Sprache und mathematischen Grundkenntnissen verwendet. Die Förderung erstreckt sich dabei über integrative Förderung während des Unterrichts durch zusätzliche Lehrkräfte, Gruppenförderung und ganz spezielle Einzelförderung z.B. bei fremdsprachigen Schülerinnen und Schülern.

Die intensive Betreuung bei den Hausaufgaben durch ehrenamtliche Mitglieder des Kinder-schutzbundes wirkt sich nachweislich positiv auf die Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler aus.

 

Würdigung von guten Leistungen

Am Ende jedes Schuljahres werden gute Leistungen von Werkrealschülern vom Schulleiter  durch Übergabe von Preisen und Belobungen gewürdigt.

 

Mathematik-Wettbewerb

Die jährliche Teilnahme am weltweiten mathematischen Känguru-Wettbewerb stellt für interessierte Schülerinnen und Schüler immer wieder eine Herausforderung dar und erfährt Jahr für Jahr eine größere Beliebtheit. Die gemeinsame Siegerehrung mit Überreichung der Preise durch die Schulleitung ist für viele Teilnehmer eine schöne Bestätigung ihrer Leistung.

Bernd Friedrich trägt mit seinem Engagement wesentlichen Anteil am Erfolg dieses Wettbewerbs.

 

Soziales Lernen

 

Förderung der sozialen Bewährung

Schon ab der ersten Klasse wird viel Wert auf die soziale Entwicklung der Kinder gelegt. Mit Hilfe des Programms „Faustlos“ werden den Schülerinnen und Schülern grundlegende soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt und die Entfaltung der Persönlichkeit angeregt. Eigenverantwortlichkeit und die Bewältigung von Konfliktsituationen werden im Unterricht eingeübt und danach im schulischen Alltag erprobt.

Die Döchtbühlschule hat als Richtschnur für alle Lehrkräfte, Mitarbeiter, Schülerinnen, Schüler und Eltern ein verbindliches Sozialcurriculum für die Grund- und Werkrealschule entwickelt und in schriftlicher Form niedergelegt. Am gesamten Prozess war das Kollegium in sehr engagierter Weise beteiligt. Wichtige Vorarbeit leistete hier vor allem Susanne Diem-Bitterwolf für die Klassenstufe 5/6.

Im Schuljahr 2010/11 wird das Angebot eines Auszeitraumes erprobt. Die verbindliche Einführung des Klassenrats in allen WRS-Klassen ist ein wichtiger Baustein des Sozialcurriculums.

Möglichkeiten des sozialen Engagements für Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule müssen zukünftig in verstärktem Maße angeboten werden.

Zur weiteren Professionalisierung des pädagogischen Personals ist eine Zusammenarbeit mit  der gemeinnütziogen Agentur „mehr wert“ für soziales Lernen gGmbH, gefördert durch die Paul Lechler Stiftung, geplant.

 

Schulsozialarbeit

Seit nunmehr zehn Jahren wird die Döchtbühlschule sehr engagiert von den Mitarbeiterinnen der Schulsozialarbeit unterstützt. Das Tätigkeitsfeld ist in einem ausführlichen Papier dargestellt.

 

Klassenportfolio

Die individuelle Begleitung jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin ist der Döchtbühlschule sehr wichtig. Zu diesem Zweck wird ab dem Schuljahr 2010/11 das Klassenportfolio eingeführt. Hier werden u.a. besondere Auffälligkeiten v.a. im Verhaltensbereich und Elterngespräche dokumentiert. Das Klassenportfolio ist Grundlage von Übergabegesprächen und dient auch als Quelle bei Verdacht der Kindeswohlgefährdung.

Nach einem Probejahr wird über die endgültige Einführung entschieden.

An der Entwicklung des Klassenportfolios waren die Kolleginnen Carina Deiber, Renate Hermann und Angela Malang maßgeblich beteiligt.

 

Freizeitgestaltung

Für die Freizeitgestaltung in der unterrichtsfreien Zeit stehen den Schülerinnen und Schülern zahlreiche unterschiedliche Aktionsfelder bereit. Sie reichen von offenen Sporthallen über offene Werkräume, Spiel- und Ruheräume, einem Kleinspielfeld, gesponsert durch den DFB und einem Kletterspielplatz bis hin zu unterschiedlichen sportlichen, musischen und künstlerischen Angeboten.

Eine ständig offene Bücherei, bei der die Schülerinnen und Schüler selbst mitgebrachte Bücher frei gegen andere Bücher eintauschen können hilft, die Lesemotivation zu erhöhen. Auch die regelmäßig geöffnete „ordentliche“ Schülerbücherei hält ein großes Angebot bereit. Für den Aufbau und die regelmäßige Weiterentwicklung sorgt Stefan Betz sehr verantwortungsvoll und engagiert.

 

Schulhund

Seit nunmehr zwei Jahren läuft das Projekt Schulhund sehr erfolgreich in einer Grundschulklasse. Einmal pro Woche bringt Susanne Wieser-Ganguly ihre speziell ausgebildete Schulhündin einen Vormittag lang in den Unterricht mit und beeinflusst nachweislich positiv das soziale Verhalten der Klasse.

Bei Bedarf steht Frau Wieser-Ganguly mit ihrem Spezialwissen allen Lehrkräften für Projekte zum Thema „Hund“ zur Verfügung.

 

Berufsorientierung


Berufswahlprojekt „Berufe-life“

Die Klassen 8 und 9 sind stark geprägt von der Konkretisierung der eigenen Berufsvorstellungen und die Jugendlichen erhalten durch das Berufswahlprojekt „Berufe-life“ die Gelegenheit, zahlreiche Berufe näher kennen zu lernen. Ca. 40 Ausbildungsbetriebe bieten Betriebsführungen, Praktika und Info-Veranstaltungen in der Schule und im Betrieb an.

Das Projekt „Berufe-life“ und das Berufsfindungskonzept wurde 2008 von der Landesstiftung Baden-Württemberg zertifiziert und mit dem Berufswahlsiegel BORIS ausgezeichnet.

Ohne die engagierte Arbeit von Manuel Röhm, wäre das Projekt nicht möglich.

 

Bildungspartnerschaften

Durch den vertraglichen Abschluss von Bildungspartnerschaften mit fünf  Ausbildungsbetrieben wird die Chance eines erfolgreichen Übergangs Schule-Beruf beträchtlich erhöht. Die Betriebe und die Schule verpflichten sich gegenseitig zum regelmäßigen Informationsaustausch und der Durchführung konkreter Projekte.

Manuel Röhm hält engen Kontakt zu den entsprechenden Betrieben und leistet hier wertvolle Arbeit beim weiteren Ausbau.

 

Chancenpool Bodenseeregion

In Zusammenarbeit mit dem Bildungsbüro Ravensburg erhalten unsere Jugendlichen durch die Teilnahme an dem, von der europäischen Union geförderten Projekt „Chancenpool Bodenseeregion“ eine weitere Unterstützung in dem schwierigen Übergang Schule-Beruf. Gemeinsam mit dem überregionalen Verband „interreg IV“ bietet das Bildungsbüro vor allem sozial benachteiligten Jugendlichen individuelle Begleitung im Berufsfindungsprozess. Mit dem Konzept „Übergang Schule – Beruf“ sollen für die Werkrealschüler der Übergang ins Duale Ausbildungssystem möglichst optimal gestaltet und schulische „Warteschleifen“ vermieden sowie die Abbrecherquote bei der Berufsausbildung gesenkt werden.

Folgende Maßnahmen werden durchgeführt:

  • Jugendliche mit besonderem Förderbedarf erhalten einen individuellen Karrierebegleiter
  • Koordinierung und Dokumentation aller schulischen und außerschulischen Maßnahmen
  • Individuelle Förderung und Begleitung bis zum Ausbildungsvertrag oder einer weiterführenden Schule
  • Austauschsystem von Maßnahmen und Konzepten mit dem Land Vorarlberg

Eng in dieses Projekt eingebunden ist der für die Berufsfindung zuständige Kollege Manuel Röhm.

 

Berufswahlcamp

Das „Berufswahlcamp“ unterstützt die Teilnehmer bei einer realistischen Berufswahlentscheidung und setzt bereits in Klasse 8 bei Berufsorientierung sowie Berufserkundung an.

Das Berufswahlcamp findet pro Klasse im Rahmen einer Projektwoche statt und beinhaltet 40 Unterrichtseinheiten. Innerhalb dieser Projektwoche widmen sich die Schüler intensiv dem bevorstehenden Übergang Schule – Beruf. Dabei spielen die Bausteine Berufsorientierung, Berufsfelderkundung und Berufswahlentscheidung die zentrale Rolle.

 

Werkrealschule

Die Werkrealschule wird von zwei Schwerpunkten geprägt.

Zum einen von der Förderung der Basiskenntnisse und -fertigkeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik in den Klassen 5 und 6 und zum anderen von der intensiven Vorbereitung auf das Berufsleben ab Klasse 7.

Um vor allem sozial benachteiligten Kindern eine erfolgreiche Schullaufbahn gewährleisten zu können, fließt ein beträchtlicher Teil der Unterrichtsstunden in die individuelle Förderung. Tägliche Hausaufgabenbetreuung bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben selbständig unter der Aufsicht und mit Hilfe von Lehrkräften machen zu können.

Möglichst viele Stunden werden in den Klassen vom Klassenlehrer unterrichtet. Dies gewährleistet ein intensives gegenseitiges Kennen lernen von Schülern und Lehrkräften und erleichtert auch den Kontakt mit und die Beratung von Eltern.

 

Ab der 7. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler mit der Berufswelt ihrer Eltern konfrontiert und können sich zum ersten Mal über ihre eigene Berufswünsche äußern.

In dem Assessment-Verfahren „Profil-AC“ werden die Stärken der Schülerinnen und Schüler festgestellt und als Grundlage  für individualisierte Angebote herangezogen.

Die Einführung der neuen Wahlpflichtfächer bietet den Schülerinnen und Schülern eine weitere Möglichkeit einer zielgerichteten Berufswahl.

In diesem Bereich leisten Steffen Bader und Silvia Schultes wertvolle Pionierarbeit.

 

Elternarbeit


Elternkurs

Um Eltern bei der Orientierung und der Kontaktaufnahme zur Schule zu helfen wird im Schuljahr 2010/11 ein, von der Elternstiftung Baden Württemberg geförderter Elternkurs eingerichtet. Er richtet sich vor allem an immigrierte Eltern aus Russland und wird von zwei integrierten, gut deutsch und russisch sprechenden Frauen russischer Herkunft geleitet. Die Schule erhofft sich dadurch eine bessere Beteiligung dieser Elternschaft am allgemeinen Schulleben.

 

Elternförderverein

Seit nunmehr 10 Jahren engagieren sich Eltern in außergewöhnlich intensiver Form im Elternförderverein der Döchtbühlschule. Vor allem die Durchführung des Ostermarktes wäre ohne die verantwortliche Mitwirkung des Fördervereins nicht möglich.

Zahlreiche weitere Aktionen sind im Flyer des Fördervereins nachzulesen.

 

Ostermarkt

Einen ganz wichtigen Bestandteil des Schullebens stellt der jährlich statt findende Ostermarkt statt. Unter der Federführung des Elternbeirats und des Elternfördervereins und der Mithilfe der Schule basteln Eltern gemeinsam mit ihren Kindern vielfältigen Osterschmuck und organisieren einen inzwischen sehr beliebten Markt in der Schule.

Ein großes Kuchenbuffet und Schülervorführungen runden das Angebot ab. Ohne das Engagement von Kollegin Veronika Boden-Doll wäre der zunehmende Zuspruch durch die Elternschaft und die Bevölkerung nicht möglich.

 

Schulfest

Das jährliche Schulfest bietet den Eltern – und nicht nur diesen – eine willkommene Gelegenheit, die Schule auf eine andere Art zu erleben und untereinander Kontakt aufzunehmen. Lehrkräfte, Eltern und Schüler gestalten das Programm und sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Gut vorbereitet und organisiert wird das Fest vom Schulfestteam mit Irmgard Fakler, Gerta Gruber, Christine Viktorin, Simone Knupfer und Frank Schosser.

 

Sport

Die Beteiligung an sportlichen Wettbewerben hat in der Döchtbühlschule lange Tradition. Regelmäßig beteiligen sich Mannschaften an verschiedenen Wettbewerben von „Jugend trainiert für Olympia“. Die Sportarten Leichtathletik, Fußball,Volleyball und Schwimmen stehen dabei im Mittelpunkt. Tina Weng-Kastler und Christine Viktorin sind maßgeblich für die Durchführung der regionalen und überregionalen Wettbewerbe zuständig und sorgen regelmäßig für eine sehr gute Resonanz aller Teilnehmer. Für EDV-technische Unterstützung sorgt in bewährter Weise Frank Schosser.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Mit der Neugestaltung der Homepage www.doechtbuehlschule.de ist den Verantwortlichen Steffen Bader und Stefan Betz ein großer Coup gelungen. Das wichtigste Kriterium einer guten Homepage, nämlich die Aktualität, wird in herausragender Form erfüllt. Die Döchtbühlschule erfährt durch dieses Medium eine ausgezeichnete Darstellung nach außen.

In regelmäßig erscheinenden Rundbriefen werden die Eltern über Termine und aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.

Die Presse wird durch Stefan Betz immer bestens über Neuigkeiten aus der Schule versorgt.

 

Ausbildungsschule

Seit vielen Jahren ist die Döchtbühlschule Partner der Pädagogischen Hochschule Weingarten und des Lehrerseminars Meckenbeuren. Studentinnen und Studenten und Referendare und Referendarinnen werden vom gesamten Kollegium herzlich und offen aufgenommen und von den Ausbildungslehrern und -lehrerinnen in sehr engagierter und erfolgreicher Weise ausgebildet.

Die Kolleginnen und Kollegen Irmgard Fakler, Renate Hermann, Ursula Britsch, Simone Knupfer, Susanne Diem-Bitterwolf, Kurt Pfleghar, Steffen Bader und Stefan Betz leisten hier hervorragende Arbeit zum Wohl der jungen Lehrerinnen und Lehrer.

Die Döchtbühlschule profitiert von den frischen Ideen der Auszubildenden und hält aktuellen Kontakt zu neuen Entwicklungen der Pädagogik.

 

Partner der Schule

Jugendmusikschule Bad Waldsee

Kinder- und Jugendakademie Bad Waldsee

Hector-Akademie Bad Waldsee

BUND Ortsverband Bad Waldsee

PLENUM  Allgäu-Oberschwaben

Ernährungszentrum Bad Waldsee

Kinderschutzbund Bad Waldsee

Fünf Betriebe mit Bildungspartnerschaften

FV Bad Waldsee

TG Bad Waldsee

TC Bad Waldsee

Omnibus Müller

Bildungsbüro Ravensburg

Seminar Meckenbeuren

PH Weingarten

 

Autor: Günter Aßfalg

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. Januar 2011 um 21:29 Uhr
 

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