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Seit 1999 gibt es an der Döchtbühlschule die Schulsozialarbeit.

Hier ein Bericht vom 10jährigen Jubiläum.....

 

 

 

Die Schulsozialarbeit ist seit 1999

 an der Döchtbühlschule im Einsatz 

 

Monika Hopstock

  

Am 15. September 1999 trat Monika Hopstock ihre Arbeit als Schulsozialarbeiterin auf dem Döchtbühl an und bezog ihr Büro im Hauptgebäude der Döchtbühlschule.

Ihr Hauptaufgabengebiet lag anfangs mit 100% an der Hauptschule, damit verbunden war sinnvollerweise eine enge Kooperation mit der Grundschule und der Förderschule. In Einzelfällen war die Schulsozialarbeiterin auch in der Realschule und im Gymnasium tätig. 

Ungefähr seit Anfang 2008 wurde aus der jahrelangen Kooperation mit der Förderschule ein definierter Arbeitsauftrag von 20%.

Knapp ein Jahr später wurde das Aufgabengebiet erneut umdefiniert: Jetzt hat sie neben der Hauptschule auch einen definierter Arbeitsauftrag von 30% in der Grundschule.

Schnell war klar, dass bei einem solchen Arbeitsauftrag die Stellenbesetzung nicht ausreichte und schon ab 2001 konnte mit Daniela Weizmann ein zweite sozialpädagogische Kraft gewonnen werden, damit mit mehr „manpower“ bzw. Frauenpower die zahlreichen Aufgaben der schulischen Sozialarbeit bewältigt werden konnten. „Zuerst geschah dies durch eine 50%Stelle, später durch eine 100% Stelle, die in ihrem Arbeitsauftrag auch noch einen 50%igen Gemeinwesenanteil beinhaltete. Aus diesem Grund definieren wir uns in unserer Arbeit als Gemeinwesenorientierten Schulsozialarbeit.“ so Hopstock. In Zukunft soll auch an der Realschule und dem Gymnasium eine gemeinsame 50% Stelle Schulsozialarbeit installiert werden. 

Monika Hopstock rückblickend über ihre ersten Jahre: „Die ersten Jahre waren aus meiner Sicht geprägt durch Aufbauarbeit: Kennen lernen des Kollegiums und der Schüler, Erkunden der Stadt und der ansässigen Institutionen, Aufbau eines Netzwerkes „who is who“, Aufbauarbeit in der Schulsozialarbeit, Herrichten eines Aufenthaltsraumes für die Schüler, Aufbau einer Hausaufgabenbetreuung für Hauptschüler und  ein erstes Essenangebot.“

Die Aufnahme in den schulischen Gefilden und in der Stadt sei sehr herzlich gewesen und sie bedanke sich dafür besonders bei dem damaligen Rektor Herrn Rudi Martin, beim Bürgermeister a.D. Herrn Rudolf Forcher, beim Hauptamtsleiter Herrn Alfred Maucher und beim Jugendhausleiter Herrn Matthias Stöhr für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. 

Über Arbeitsmangel braucht sich Monika Hopstock nicht zu beschweren. Durch den Weggang von Daniela Weizmann zum Ende des letzten Schuljahres hat Hopstock alle Hände voll zu tun. Und mit der neuen Mensa ist zudem ein weiteres Aufgabenfeld dazugekommen, bei dem sie neue Aufgaben zu bewältigen hat: Die KoordinationsStelleMensa und die Schulsozialarbeit bringen gemeinsam die Mensa zum „Laufen“. Frau Czöndör ist im Verwaltungsbereich angesiedelt und Hopstock hat den Schulsozialpädagogischen Bereich übernommen. Dort versuchen beide, schnelle und praktische Lösungen zu finden, wenn es Schwierigkeiten gibt zum Beispiel mit der Schlangenbildung bei der Essenausgabe oder bei verloren gegangenen Mensakarten....

 

Ein typischer Tag der Schulsozialarbeiterin könnte in etwa so aussehen: 

Von ca. 8:00 Uhr bis 11:45 gibt es geplante Termine mit Schülern, Eltern, Lehrern oder so genannte runde Tische, an denen auch andere am Hilfsprozess beteiligte Personen zusammenkommen und den weiteren Weg eines Schülers besprechen.

Zeitgleich, wenn kein Gespräch stattfindet, kann jeder an Hopstocks Türe klopfen und um Rat fragen, was recht häufig vorkommt, denn immer wieder kommen Schüler zu Hopstock, wenn es im Unterricht größere Probleme mit Mitschülern oder Lehrern gegeben hat. Auch Lehrern steht hier die Schulsozialarbeit zu Seite, wenn es im Unterricht mit einem Schüler einfach nicht mehr geht.

Ab 11:45-14:00 Uhr ist entweder der Aufenthaltsraum KUH-L oder die Mensa dran: Gespräche mit Schülern, gemeinsam verbrachte Zeit, Konflikte lösen, ansprechbar sein, etc. Schüler erleben in solchen Situationen die Schulsozialarbeit als neutralen Ansprechpartner, der aber auch bei Bedarf aus diesen losen Gesprächen ein festes Beratungsangebot anbieten kann.

Ab 14:00 Uhr gibt es dann jede Menge Büroarbeit, weitere Gespräche und Planungsarbeiten für den nächsten Tag oder aber auch für den Jahresverlauf.

Alles in allem ist ein hohes Maß an Flexibilität gefragt.


Hopstock über ihre Motivation: „Auch nach 10 Jahren Schulsozialarbeit habe ich immer noch Spaß an meiner Arbeit. Ich freue mich auch über den Kontakt mit den Schülern, Eltern, anderen Beteiligten und Lehrern. Jede neue Herausforderung, wie im Augenblick die Eröffnung und der Betrieb der neuen Mens1a gestalte ich gerne mit. Mal schauen, was die Zukunft noch alles bereit hält… „ 

Rektor Günter Aßfalg berichtet: „Als vor 25 Jahren zum ersten Mal Sozialarbeiter an einer Schule eingesetzt wurden, hatte man Angst, dass Eltern ihre Kinder dort nicht mehr hinschicken würden. Heute sehe ich und auch die Kollegen und viele Eltern die Schulsozialarbeit als einen wichtigen Bestandteil des schulischen Lebens, mit dem alle Beteiligten gut und konstruktiv zusammen arbeiten können. Hilfe bietet die Schulsozialarbeit zum Beispiel bei schulischen Schwierigkeiten, bei häuslichen Problemen oder auch bei Kooperation mit Jugendhilfeeinrichtungen und dem Jugendamt. Aber oft bietet sie einfach auch nur ein offenes Ohr, wenn es irgendwo klemmt. “, so Aßfalg zur Schulsozialarbeit.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 15:00 Uhr
 

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