Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Nachtwanderung mit Gruselfaktor

Die Klasse 2c hat mit ihrer Lehrerin Hille Bernhard und den SP- Praktikantinnen Karolin Blitz und Sophia Greß eine ganz besondere Nachtwanderung gemacht. Gruselig verkleidet haben sich die Kinder mit Paul Sägmüller getroffen, der sie durch die Stadt Bad Waldsee führte.  Dabei erählte er allerlei schaurige Geschichten über Teufel, Hexen, arme Seelen, Schrättele und Federle erzählt hat. "Das war besser als Fernsehen" meinte ein Schüler zum Schluss.

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Die Klasse 4d der Döchtbühlschule bekommt gerade täglich ein druckfrisches Paket der Schwäbischen Zeitung ins Klassenzimmer geliefert. Hier ein Bericht der Schülerin Line Jäggle:

„Von Ende Juni bis Mitte Juli 2021 haben wir in der 4d in Deutsch und Sachunterricht das Thema Zeitung, weil das eine Vorübung ist für die Abschlusszeitung, die wir schreiben. In der Schule bekamen wir so jeden Tag eine Schwäbische Zeitung zum Lesen, Jeder hatte eine eigene Zeitung. Am Anfang der Stunde haben wir immer zuerst die Zeitung von Herrn Betz geholt , danach hat jeder für sich eine Weile in der Zeitung gelesen. Da waren teilweise echt interessante Artikel drin. Zum Beispiel war da mal ein Artikel über einen Garagenbrand. Wir von 4d waren auch schon in der Zeitung – letzte Woche mit dem Artikel von der Feuerwehr auf dem Schulhof. Die Schwäbische Zeitung besteht immer aus verschiedenen Teilen, die heißen „Wir im Süden“, „Seite 3“ „ Panorama“, „Bad Waldsee / Aulendorf“ oder „Sport“.

Nachdem wir dann eine zeit lang gelesen haben, machen wir immer noch ein kleines Spiel: Ein Schüler sucht sich einen interessanten Artikel und beschreibt kurz den Inhalt, ohne die Überschrift zu sagen. Dann sucht der Rest der Klasse in der Zeitung nach dem Artikel. Wer den Artikel dann gefunden hat, der streckt, wird aufgerufen und muss die Überschrift und die Seitenzahl nennen. Zum Schluss suchen dann alle Schüler noch unbekannte Wörter aus der Zeitung, die wir dann auf einem Plakat sammeln. Den meisten Kindern aus der Klasse macht dieses Projekt richtig Spaß und wir wissen jetzt immer jeden Tag – außer am Wochenende – was auf der Welt und auch hier Neues gibt.“

Im Sachunterricht steht für die Viertklässler gerade das Thema Feuer auf dem Stundenplan und nach einigen eigenen Experimenten zum Feuer besuchten die Viertklässler mit ihrem Klassenlehrer Stefan Betz den Chemiesaal im Institut auf dem Döchtbühl. Chemielehrer Helmar Fischer führte dort einige Experimente dazu durch, die die Kinder so ganz sicher nicht machen dürfen, da es dabei gewaltig knallen, stinken und brennen kann.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es schon los: Bei einem einfachen Experiment konnten die Zuschauer schnell erkennen, dass Feuer nicht einfach durch „Luft“ brennt, sondern dass es der Sauerstoff in der Luft ist, der die Flamme nährt.

Danach ging es darum, wie man unterschiedliche Brände löschen kann, und .vor allem wie man das auf keinen Fall tun sollte.

Dass Benzin brennt, wussten alle - aber dass man so einen Brand mit Wasser nicht löschen kann, war allen neu, denn das Benzin schwimmt  auf dem Wasser, weil es leichter ist und brennt einfach weiter. Ersticken ist hier die Lösung.

Bei einem Fettbrand zum Beispiel im Haushalt gilt es besonders vorsichtig zu sein. Der erste Löschversuch mit Wasser endete in einer riesigen Feuersäule und die Kinder waren doch etwas geschockt. Gelöscht wurde der Brand dann einfach mit dem Entzug des Sauerstoffs, durch einfaches Ersticken.

Dass auch flüssiges sehr heißes Wachs mit Wasser reagiert, war nach dem nächsten Experiment allen großen und kleinen Beobachtern klar, denn die Stichflamme  war ziemlich beeindruckend, als der Lehrer erhitztes Wachs in kaltes Wasser kippte.

Die aufmerksamen Schüler hatten ihre wahre Freude an den Versuchen und bedachten Helmar Fischer mit kräftigem Applaus.

Und warum Fischers Zaubersalz vermischt mit Sägemehl mit einem Spritzer Wasser zu brennen beginnt, muss wohl ein Geheimnis bleiben....  Denn auch auf Nachfragen verriet der Chemielehrer sein "Familienrezept" nicht.

Die 25 Kinder der 2. Klasse von Hille Bernhard veranstalteten einen Lesemarathon. Bei dieser Aktion zur Förderung der Lesemotivation lasen die Kinder ein halbes Jahr lang zuhause und in der Schule Bücher und füllten anschließend Lesezettel aus. Vier Lesezettel ergaben einen laufenden Meter, die Summe aller Bücher folglich die Marathonstrecke. Zu Beginn der Leseaktion suchten sich die Kinder Sponsoren, die dann für jeden Meter einen kleinen Betrag spendeten. Außerdem fand die Bürgerstiftung Ravensburg die Leseaktion förderungswürdig, weil es sich ihrer Meinung nach um ein nachhaltiges Projekt handelt und Lesen eine Schlüsselqualifikation ist und sponserte deshalb die Leseratten mit weiteren 500€. Mit dem so erlesenen Geld durften die Kinder die örtliche Buchhandlung besuchen und sich ein eigenes Buch aussuchen. Das war für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis und teilweise eine ganz neue Erfahrung in einem Buchladen zu stöbern. Voller Stolz trugen sie ihre Buchtüte in die Schule zurück und ein Kind meinte: „Am liebsten würde ich mein Buch jetzt sofort lesen.“

Vielen Dank an die Sponsoren und die Bürgerstiftung, Sie haben den Kindern eine große Freude gemacht und sicher manchem Kind das Medium Buch näher gebracht.

Hier noch der Link zur Bürgerstiftung....  

https://www.buergerstiftung-kreis-rv.de/blog-article/f5f86e5f-b622-4921-ab44-4826220cb286
 

Im Herbst saß die Fachschaft Religion zusammen und überlegte, wie sie die Adventszeit gestalten könne. Allen war klar, dass es etwas Anderes sein musste als bisher. Es sollte größer und weit sichtbar sein! Denn sinnbildlich betrachtet, hat es die Freude schwer, bei all den erschreckenden Nachrichten durchzubrechen. Und so ist die Idee dieses Adventskranzes entstanden. Er soll zu einem Ort werden, an dem sich die Klassen treffen können, um das besondere Licht des Advents zu entdecken.

Lothar Zanetti hat diesen Prozess in ein Gedicht gefasst:

Sieben Farben hat das Licht

will die Nacht vertreiben

sieh es an und fürcht dich nicht

soll nicht finster bleiben

Hier der Adventskranz bei der feierlichen Einweihung letzter Woche

In diesem Sinn wünschen Ihnen allen einen gesegneten Advent!

die Fachschaft Religion